3. Dezember 2025 von Daniel Kuhagen
Warum ich in der Kommunalwahl antrete – und um eure Stimme bitte
„Ich kandidiere und bitte um eure Stimme.“
Dies ist ein Satz, der mir noch immer schwer von den Lippen kommt und den ich mir bis vor ein paar Monaten nicht hätte vorstellen können auszusprechen.
Seit über zwanzig Jahren bin ich Mitglied einer Partei. Aus einer einfachen Überzeugung heraus: Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen.
In dieser Zeit habe ich unzählige politische Diskussionen geführt – mit Freunden, Kollegen und Familie. Oft auch mit der Überzeugung, es besser zu wissen als das, was man in Talkshows oder auf Pressekonferenzen hört.
Aber zwischen Diskutieren und selbst Verantwortung übernehmen liegt ein Unterschied.
Verantwortung übernehmen
Zur Wahrheit gehört auch: Mir fällt es nicht immer leicht, öffentlich in den politischen Diskurs zu gehen und anzuecken. Dies vor allem dann, wenn Argumente kommunikativ verknappt und zugespitzt werden, im politischen Schlagabtausch die Nuancen bewusst außenvorgelassen werden, oder mehr auf die politischen Wettbewerber geschimpft wird, als inhaltlich eigentlich geboten wäre. Zu oft habe ich in den letzten Jahren auch mit meiner eigenen Partei, der FDP, gehadert.
Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich fragen muss: Will ich Politik nur kommentieren – oder auch selbst Verantwortung übernehmen?
Warum gerade jetzt
Der Entschluss zu kandidieren ist auch vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen gefallen. Es gilt Verantwortung zu übernehmen. Zum einen in einer Welt, die immer mehr auf dem Kopf zu stehen und sich von demokratischen Grundprinzipien verabschieden zu scheint. Zum anderen in der FDP, die letztes Jahr zu Recht abgestraft wurde, dennoch auf der politischen Bühne aktuell schmerzlich fehlt, und sich gerade neuformiert.
Und Verantwortung beginnt vor Ort. Nicht in den großen geopolitischen Fragen, sondern ganz konkret in der Stadt, in der man lebt. Deshalb kandidiere ich in den anstehenden Kommunalwahlen.
Warum Kommunalpolitik
Kommunalpolitik ist vielleicht die unmittelbarste Form von Politik.
Hier geht es um Fragen wie:
- Wie entwickelt sich unsere Nachbarschaft, unser Viertel?
- Wie funktioniert Mobilität im Alltag?(s. mein Blog zu Mobilität)
- Wie kommen unsere Kinder sicher zur Schule? (s. mein Blog zu Sicherheit)
- Wie schaffen wir ausreichend Wohnraum für alle? (s. mein Blog zu Wohnen & Mieten)
- Wie bleibt unsere Stadt lebenswert? (s. mein Blog zum Kommunalwahlprogramm der FDP)
Das sind Themen, die uns jeden Tag tangieren.
Deshalb kandidiere ich bei der Kommunalwahl am 8. März.
Wenn ihr mich unterstützen möchtet
Falls ihr in München wohnt, könnt ihr mich bei der Kommunalwahl auf zwei Stimmzetteln finden:
Stadtrat München: Wahlvorschlag 7 (FDP), Platz 12
BA21 Pasing–Obermenzing Wahlvorschlag 6 (FDP), Platz 1
Eine Fünf-Prozent-Hürde gibt es übrigens nicht.
Mehr dazu wie man in der Kommunalwahl wählt, habe ich hier zusammengetragen.
Da der Stimmzettel bei der Kommunalwahl relativ groß und komplex ist, nutzen viele Menschen die Briefwahl. Sie lässt sich sehr einfach online beantragen.
Wer ich bin, erfahrt ihr hier.
Eine Bitte zum Schluss
Am wichtigsten ist mir aber etwas anderes: Geht wählen.
Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Stimme nutzen.
Wenn ihr dabei mich unterstützen möchtet, freue ich mich natürlich sehr. Ebenso hilft es mir, wenn ihr Freunden, Nachbarn oder Familie erzählt, dass ich kandidiere.
Und wenn ihr mögt, könnt ihr mich auch auf Instagram begleiten: @dkuhagen
Zurück zum Blog